17. Oktober 2015

Das Video von Ianna am Quali Lauf der Schweizermeisterschaft 2015 ist online.

 

 

 

14. Oktober 2015

Am letzten Wochenende fand die Schweizermeisterschaft in Pian San Giacomo statt. Leider lag das Glück hier nicht auf unserer Seite. Bereits am Freitag konnte Cagey ihren Qualilauf nicht beenden und hat sich damit aus dem aktiven Trialgeschehen verabschiedet.

Ianna durfte dann am Samstag Nachmittag zu Taten schreiten. Ich glaube, es war einer der besten Läufe von Ianna. Leider hatten wir ein riesen Pech mit den Schafen, welche sich ziemlich bockig zeigten. Ianna konnte sich dennoch immer wieder auf ein neues gegen dir Gruppe durchsetzen und führte trotz Schwerstarbeit mit den Schafen alle meine Kommandos perfekt aus. Dies ergab uns dann auch eine sehr gute Linie und somit doch noch recht viele Punkte. Leider wurde die Zeit dann zu knapp und wir hatten beim Pferch Time. Schade, dass eine solche Arbeit nicht belohnt wird. 

Ianna's Familie hatte etwas mehr Glück, so konnten Inuk, Kiona und Mutter Oxana im Final mitmischen. Kiona wurde unglaubliche 2. gefolgt von Inuk als 3. und Oxana belegte den 9. Schlussrang. Herzlichen Glückwunsch. 

1. Oktober 2015

Nun sind auch die Videos von unseren Läufen am CSC 2015 online. 

Lauf Nummer 1 

 

 

Rerun Nummer 2, vom ersten Rerun gibt es leider keine wirklichen Aufnahmen... 

 

Vielen Dank der Filmerin!!!

29. September 2015

Wir sind wieder gut, aber müde, zu Hause angekommen. Nun gibt es noch einiges aufzuräumen, und sämtliche Sachen vom Sand zu befreien...

Es waren ein paar sehr schöne Ferientage und eine spannende Erfahrung mal als Teilnehmer an einer Eurpameisterschaft teilnehmen zu dürfen.

 

 

 

26. September 2015

Wir hatten heute unseren grossen Tag. Wir durften nun zum Startpfosten schreiten. Es war auch heute die grosse Challange die Schafe vom Pfosten, am Depot vorbei nach vorne zu bringen. Da es scheinbar nicht einfach ist, die Schafe zu stellen, gab es viele Reruns, weil gar keine Schafe mehr am Pfosten gestanden sind, bis ein Hund hinten angekommen ist. Oder es war schlicht nicht möglich die willensstarken Schafe zu überzeugen nicht ins Depot zurückzukehren. Somit gab es bereits gestern grosse Verzögerungen im Programm. Deshalb habendie Veranstalter beschlossen, wenn nicht mehr genügend Punkte erreicht werden können, den Lauf abzuklingeln. 

Nun war also Startnummer 57 an der Reihe. 

Ich schicke Ianna rechts, damit sie schon frühzeitig die rechte Seite abdecken kann. Ianna hat etwa 3/4 des Weges zurückgelegt, als ich mit einem Auge nach links schielte und sah, dass keine Schafe mehr am Pfosten stehen. Alle sind sie zurück ins Depot gerannt. Nach mehrmaligem Platz pfeifen konnte ich Ianna stoppen und die Arme musste den gaernzen Weg wieder zrück zu mir rennen. Es gab eine kurze Verschnaufpause für uns beide, der Course Director wurde nach hinten zu den Schafstellern gefahren. 

Unter seiner Anleitung wurde dann eine neue Gruppe gestellt, also wurden wir bereits wieder aufs Feld geschickt. Ich überlegte mir lange soll ich links oder rechts schicken... ich entschied mich wieder für rechts. Ianna ging noch weiter rechts raus, nahm zum Glück meine Korrekturpfiffe für nach innen super an. Leider landete sie trotzdem im Depot. Ich dachte schon, nun ist es fertig. Plötzlich, nach langem rufen, tauchte zwischen den Büschen wieder ein kleines schwarzes Hündli auf. Ich habe sie etwas zurück zu mir laufen lassen, wieder gestoppt und erneut nach rechts gepfiffen. Da ist sie dann super hinter die Schafe gelaufen, meine Kommandos sauber ausgeführt und dennoch sind unsere Schafe richtung Depot abgehauen. Ich versuchte Ianna dort möglichst selbstständig arbeiten zu lassen. Da es für mich unmöglich war sie auf diese Distanz in dieser heiklen Situation präzise genug zu führen. Ich sah meine Schafe schon weg, doch Ianna kämpfte und hatte die Kraft die Schafe vom Depot weg in meine Richung zu treiben. Nach all diesen schwierigen und speziellen Situationen war sie etwas verwirrt und konnte meine Kommandos für einen Moment nicht mehr ausführen. Sie gab etwas viel Gas, was eines der Schafe dann mit grossem Wiederstand quittierte. Nun war Fingerspitzengefühl gefragt, Ianna hörte mittlerweile wieder zu, aber all meine Taktiken wollten nicht so recht ziehen. Kurz bevor die Schafe wieder bei mir waren, kam Jim Easton zu mir und erklärte mir, dass ich nochmals einen Rerun erhalte. Ich bat Jim einige Hunde dazwischen Laufen zu lassen, da Ianna doch harte Arbeit geleistet hatte und die Temperatur ziemlich heiss war. Sie gestanden mir lediglich 3 Hunde bis zu meinem Rerun. Ich versuchte Ianna möglichst schnell abzukühlen, leicht in Bewegung zu halten und ihr etwas zu trinken zu geben. Da leider auch diese 3 Hunde nicht alle zu einem glücklichen Abschluss ihres Laufes kamen, war die Pause dann doch recht kurz. 

Nun trat ich also mit Ianna zum dritten Mal aufs Feld. Diesmal versuchten wir unser Glück mit einem Outrun auf links. Ianna startete recht direkt, was mich dazu veranlasste ihr ein weiteres Linkskommando nachzugeben, dies führte sie dann recht gut aus und sie kam sehr schön hinten bei den Schafen an. Ich liess sie dann direkt in die linke Flanke laufen. Nun war Ianna auf Kurs, sie nahm alle meine Kommandos sehr gut ab und wir konnten eine recht schöne Fetch-Line halten. Leider verfehlten wir das Mitteltor um Haaresbreite. Nun begann es echt Spass zu machen, zu arbeiten. Die Schafe waren auf Kurs und Ianna kämpfte und arbeitete perfekt mit. Leider hat sie kurz vor dem Treibtor meine Kommandos nicht mehr gehört und so waren wir dann zu langsam um die Schafe noch kurz etwas nach links zu schieben, also verpassten wir auch dieses Tor ganz knapp. Und genau das selbe Spiel leider beim Quertreiben, die Linie konnten wir recht gut halten, aber die Schafe beschlossen kurz vor dem Tor nun doch einen anderen Weg zu nehmen. Somit auch hier ganz knapp am Tor vorbei. Und ab hier hat man Ianna nun definitiv angemerkt, dass sie bereits 3x einen Outrun à 500 Meter gelaufen ist und wieder zurück. Sie war müde, der Kopf langsam leer. Sie hat zwar nach wie vor meine Kommandos ausgeführt, allerdings nicht mehr ganz mit der nötigen Präzision. 

Da die Zeit für alle Teilnehmer knapp war, wurde bereits ab dem frühen Morgen das "Standart" eingeführt. Das heisst, wenn zu viele Punkte verloren gegangen sind, wurde der Lauf durch die Richter beendet. Dies war leider auch bei uns nach dem Drive der Fall. Hätten wir doch gerne noch weitergearbeitet nach diesem Nervenkitzel. 

Ich bin aber mehr als Zufrieden mit der Leistung von Ianna und stolz auf mein kleines schwarzes Hündli, zumal sie einer der wenigen Hunde ist, die die Schafe noch vom Depot wegbringen konnte. 

Der Course Director meinte dann nur zu mir: "very nice dog"... schade dass es ein Schweizer Hund ist und keiner von Wales... Und falls ich nicht zufrieden sei mit ihr, er würde sie gleich mitnehmen... Aber er wusste meine Antwort glaub ich schon selbst... wink